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Hotline +49 (0) 49 54 - 89 3 88-200

In der Landwirtschaft ticken die Uhren anders...

Alltag eines Betriebshelfers

Der Wecker eines Betriebshelfers in der Landwirtschaft klingelt um einiges früher, als bei einigen von uns. Noch einmal kurz den Schlaf aus den Augen reiben, dann geht´s los – denn es warten viele hungrige Tiere. Alltag. Landwirt zu sein bedeutet, an 7 Tagen in der Woche früh in den Morgenstunden aufzuwachen und immer abrufbereit zu sein. Es kann schließlich auch mal sein, dass ein Tier nachts krank wird.

Die Betriebshelfer von Abiant Agrar unterstützen die unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Unternehmen bei den alltäglichen Arbeiten auf dem Hof, ob in der Sauenhaltung oder in Milchviehbetrieben. Doch wer nutzt dieses Angebot und warum?

Durch Krankheit oder Unfall kann ein personeller Ausfall auf dem Hof für längere Zeit andauern. Da ist eine kurzfristige und qualifizierte Hilfe gefordert, damit der Betrieb reibungslos weitergeführt werden kann.

Heute geht es zu einem Hof mit Sauenhaltung

Der Weg des Landwirts geht aber nicht direkt zu den Tieren, sondern erstmal zur Dusche -denn Hygiene ist das A & O und muss prinzipiell eingehalten werden. Danach folgt die Schutzkleidung. Sogar die Stiefel werden desinfiziert. Alles Routine. Jetzt geht´s zum Stall. Die Tiere brauchen ihr Frühstück. Früher bekamen Schweine einfach alles, was noch so im Keller übrigblieb, heute gibt eine detaillierte Futterberechnung vor, wie viel und vor allem welches Kraftfutter verwendet werden muss. Durch das Ziehen am Hebel gelangt das Futter in den Trog und los geht das große Schlemmen.

Währenddessen erfolgt die Tier- und Geburtenkontrolle. Hier muss der Betriebshelfer ganz genau hinschauen. Ist ein Tier krank? Frisst es nicht? Oder gab es über Nacht einen Zuwachs? Wenn ja, dann muss es jetzt schnell gehen! Bei Krankheit erfolgt die erste Behandlungsmaßnahme oder es wird ein Tierarzt gerufen, bei einer Neugeburt eine Erstversorgung und die Rotlichtlampen werden eingeschaltet. Die Aufgaben des Betriebshelfers sind also nicht nur abwechslungsreich, sondern auch sehr verantwortungsvoll.

Unsere zu betreuenden Höfe von Abiant Agrar sind von der Betriebsgröße sehr unterschiedlich – einige halten bis zu 400 Säue. Da gibt es allerhand zu tun! Eine Sau kann ca. 10-18 Ferkel gebären – da bedarf es natürlich besonders viel Pflege. Ab dem 10ten Tag erhalten die Ferkel zusätzlich zur Muttermilch das erste Futter, um das Fressen zu „lernen“. Nach 28 Tagen kommen die kleinen Ferkel dann mit 8 kg Gewicht in den Ferkelaufzuchtstall. All das muss von unseren Landwirten beobachtet und überblickt werden.

Stallhygiene ist das A & O

Was auch nicht zu kurz kommen darf: Die Stallreinigung und Desinfektion. Dazu müssen alle Schweine erstmal umgestallt werden. Mit modernster Hochdrucktechnik und den richtigen Desinfektionsmitteln helfen wir dabei, dass die Ställe wieder auf Vordermann gebracht werden und die Tiere gesund bleiben.

Neben all diesen Umfangreichen Aufgaben gehören außerdem noch die Besamung, die Impfungen und die Kennzeichnung der Tiere mit Ohrmarken. Die Tätigkeiten sind sehr umfassend, abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Ein Beruf also, der nicht zu unterschätzen ist und eine besondere Wertschätzung verdient! Zurzeit haben wir ein kleines Team mit rund 40 Betriebshelfer – doch die Nachfrage steigt und steigt und wir sind immer auf der Suche nach Verstärkung.

Möchten Sie sich als Betriebshelfer (m/w) bei uns bewerben? Melden Sie sich gerne unter 0 49 54 89 3 88-200 oder agrar@abiant.de! 

 

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